Abfrageraten-Test
Browserbasierte Abfragerate-Tests sind durch die Event-Drosselung des Browsers begrenzt. Chrome begrenzt Mausbewegungsereignisse typischerweise auf ca. 125–250 Hz, unabhängig von der tatsächlichen Abfragerate deiner Maus. Für präzise Messungen über 500 Hz nutze spezielle Desktop-Software.
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Abfragerate-Referenz
So testest du die Abfragerate deiner Maus
- Bewege den Cursor über den Testbereich. Die Messung startet automatisch, sobald Bewegung erkannt wird — kein Klick nötig.
- Bewege die Maus schnell in Kreisen oder hin und her über den Testbereich. Schnellere, kontinuierliche Bewegung liefert mehr Datenpunkte und eine genauere Durchschnittsanzeige.
- Beobachte die Echtzeit-Hz-Anzeige und das Live-Diagramm. Der Spitzenwert zeigt die höchste aufgezeichnete Rate, der Durchschnitt die typische Report-Rate deiner Maus während der Sitzung.
- Vergleiche deine Ergebnisse mit der Referenztabelle unter dem Testbereich. Deine gemessene Rate sollte nahe deiner konfigurierten Abfragerate liegen, auch wenn Browser-Grenzen die Werte auf 125–250 Hz deckeln können.
Browserbasierte Messungen sind durch die Ereignisverarbeitung des Browsers begrenzt. Die meisten drosseln mousemove-Ereignisse, daher misst dieser Test zuverlässig bis etwa 125–250 Hz. Ist deine Maus auf 500 Hz oder höher eingestellt, wird der Browser-Test wahrscheinlich zu niedrig anzeigen. Für präzise Hochfrequenz-Messungen nutze dedizierte Desktop-Software wie MouseTester von microe oder das Abfrageraten-Tool deiner Herstellersoftware.
Was ist die Maus-Abfragerate?
Die Maus-Abfragerate, gemessen in Hertz (Hz), definiert, wie oft deine Maus ihre Position an den Computer meldet. Eine Rate von 1000 Hz bedeutet 1.000 Positionsupdates pro Sekunde, also eines pro Millisekunde. Die Abfragerate steuert der USB-Host-Controller deines Computers, der die Maus in festem Intervall nach neuen Daten fragt — das USB-Abfrageintervall. Bei 125 Hz beträgt es 8 Millisekunden, der Computer prüft die Position also alle 8ms. Bei 1000 Hz sinkt es auf 1ms. Das beeinflusst direkt, wie viel Input-Lag zwischen physischer Bewegung und Cursorupdate besteht. Wichtig ist, die Abfragerate von der DPI (dots per inch) zu unterscheiden. DPI misst die Empfindlichkeit des Sensors — wie weit der Cursor relativ zur Bewegung wandert. Die Abfragerate misst, wie oft die Sensorwerte an den Computer übertragen werden. Eine Maus mit hoher DPI, aber niedriger Abfragerate hat trotzdem verzögerte Updates, da Positionsdaten nur im Abfrageintervall übertragen werden. Umgekehrt liefert eine Maus mit moderater DPI und hoher Abfragerate flüssiges, latenzarmes Tracking, da Updates häufiger ankommen. Moderne Gaming-Mäuse bieten meist konfigurierbare Raten von 125 Hz, 500 Hz und 1000 Hz. Premium-Mäuse von Razer, Corsair, Logitech und Lamzu bieten inzwischen 2000 Hz und 4000 Hz über eigene Wireless-Protokolle und spezielle USB-Empfänger. Diese ultrahohen Raten senken den theoretischen maximalen Input-Lag auf 0,25ms, obwohl der praktische Nutzen über 1000 Hz von der Tick-Rate der Spiel-Engine, der Bildwiederholrate des Monitors und der Wahrnehmung von Sub-Millisekunden-Unterschieden abhängt.
Warum die Abfragerate fürs Gaming wichtig ist
Im kompetitiven Gaming beeinflusst die Abfragerate direkt, wie reaktiv sich die Maus anfühlt und wie genau dein Zielen auf dem Bildschirm umgesetzt wird. In schnellen Ego-Shootern wie CS2, Valorant und Overwatch 2 machen Spieler schnelle Mikroanpassungen, um bewegte Ziele zu verfolgen. Bei 125 Hz meldet die Maus alle 8 Millisekunden. Macht ein Spieler in diesem 8ms-Fenster einen Flick, gehen die Zwischenpositionen verloren — der Cursor springt vom Start- zum Endpunkt ohne den weichen Zwischenpfad. Das erzeugt ein Phänomen namens Pixel-Skipping, bei dem das Fadenkreuz stottert statt sanft zu gleiten. Bei 1000 Hz wird derselbe Flick mit 8-mal mehr Positionsproben erfasst, was eine viel glattere, vorhersehbarere Bewegung ergibt. Profis nutzen durchweg mindestens 1000 Hz, da der Unterschied bei schnellen Bewegungen klar spürbar ist. Der Sprung von 1000 Hz auf 4000 Hz bringt für die meisten abnehmenden Nutzen. Zwar ist die theoretische Reduktion von 1ms auf 0,25ms messbar, der praktische Effekt hängt aber vom Netcode, der Server-Tick-Rate (64 oder 128 bei CS2) und der Bildwiederholrate ab. Ein 240-Hz-Monitor aktualisiert alle 4,17ms, kann also nur alle 4,17ms eine neue Position zeigen, egal wie oft die Maus meldet. Bei 4000 Hz erhalten OS und Engine jedoch granularere Positionsdaten zwischen den Frames, die manche Engines für Interpolation und Trefferberechnung nutzen. Ultrahohe Raten kosten CPU-Overhead. Bei 4000 Hz verarbeiten USB-Controller und OS 4.000 Interrupt-Anfragen pro Sekunde allein von der Maus. Auf älteren oder schwächeren CPUs kann das einen messbaren Anteil der Leistung kosten und in CPU-limitierten Spielen kleine FPS-Einbußen verursachen. Die meisten modernen CPUs bewältigen 1000 Hz ohne merklichen Einfluss, und selbst 4000 Hz ist auf Mittel- und Oberklasse-Prozessoren handhabbar. Empfohlen: 1000 Hz für ein garantiert flüssiges Erlebnis, und nur auf 2000 oder 4000 Hz erhöhen, wenn du einen High-Refresh-Monitor (240 Hz+), eine fähige CPU und ein kompetitives Niveau hast, wo Sub-Millisekunden-Vorteile zählen.
Abfrageraten-Test – Häufige Fragen
Warum zeigt mein Test eine niedrigere Rate als eingestellt?
Browser drosseln mousemove-Ereignisse als Teil ihrer Rendering-Pipeline. Chrome, Firefox und Edge deckeln die Zustellung meist bei etwa 125–250 Hz, unabhängig von der echten USB-Abfragerate. Eine 1000-Hz-Maus zeigt daher im Browser-Test oft 125–250 Hz. Das ist eine Browser-Grenze, kein Mausproblem. Für genaue Messungen über 250 Hz nutze dedizierte Desktop-Software.
Wie ändere ich die Abfragerate meiner Maus?
Die meisten Gaming-Mäuse erlauben das Ändern über die Herstellersoftware — Logitech G Hub, Razer Synapse, SteelSeries GG, Corsair iCUE oder ähnliche. Die Einstellung findest du meist unter Leistungs- oder Sensoreinstellungen. Manche Mäuse haben auch einen physischen Schalter unten. Einfache Büromäuse sind meist fest auf 125 Hz.
Reicht 1000 Hz für kompetitives Gaming?
Ja. 1000 Hz ist der Standard im kompetitiven Gaming und wird von der großen Mehrheit der Profis genutzt. Es bietet ein 1ms-Report-Intervall, schnell genug für alle aktuellen Engines und Bildwiederholraten. Die Vorteile von 2000 und 4000 Hz sind marginal und vor allem für Spieler mit 360- oder 500-Hz-Monitoren relevant.
Was ist der Unterschied zwischen 1000 Hz und 4000 Hz in der Praxis?
Bei 1000 Hz meldet die Maus alle 1ms, bei 4000 Hz alle 0,25ms. Der Unterschied sind 0,75ms zusätzlicher Input-Lag bei 1000 Hz — für die meisten nicht wahrnehmbar. 4000 Hz bietet aber glatteres Tracking bei hohen Bildwiederholraten und gibt Engines granularere Positionsdaten. Der Preis ist höhere CPU-Nutzung. Die meisten Spieler bemerken im echten Spiel keinen Unterschied.
Beeinflusst eine höhere Abfragerate die CPU-Leistung?
Ja, aber der Einfluss ist auf moderner Hardware meist gering. Bei 1000 Hz verarbeitet die CPU 1.000 USB-Interrupts pro Sekunde, was vernachlässigbar ist. Bei 4000 Hz vervierfacht sich das auf 4.000 pro Sekunde, was auf älteren Prozessoren 1–3% eines Kerns kosten kann. Moderne Oberklasse-CPUs (Intel 13./14. Gen, AMD Ryzen 7000) bewältigen 4000 Hz ohne messbaren FPS-Einfluss. Stotterst du nach dem Erhöhen, kann die CPU der Flaschenhals sein.
Erreichen kabellose Mäuse hohe Abfrageraten?
Ja. Moderne kabellose Gaming-Mäuse von Razer, Logitech und Lamzu unterstützen 1000 Hz und sogar 4000 Hz über ihre eigenen 2,4-GHz-Protokolle. Razers HyperPolling Wireless Dongle ermöglicht 4000 Hz für kompatible Mäuse wie Viper V3 Pro und DeathAdder V3 HyperSpeed. Logitechs Lightspeed unterstützt 1000 Hz (2000 Hz bei neueren Modellen). Standard-Bluetooth ist auf etwa 125 Hz begrenzt, weshalb Bluetooth fürs Gaming nicht empfohlen wird.
Was ist die Report-Rate bei einer Maus?
Report-Rate ist ein anderer Name für Abfragerate: wie oft die Maus pro Sekunde ihre Position an den PC meldet, in Hz. Eine Report-Rate von 1000 Hz bedeutet ein Update pro Millisekunde. Die Begriffe sind austauschbar — manche Marken sagen 'Report-Rate', andere 'Abfragerate'.
Ist das ein Maus-Raten-Prüfer und Hz-Test?
Ja — es funktioniert als Maus-Raten-Prüfer und Hz-Test. Bewege die Maus, und der Prüfer misst, wie oft sie meldet (in Hz), sodass du abschätzen kannst, ob deine USB-Maus ihre 125, 500 oder 1000 Hz erreicht.
Wie teste ich die Abfragerate (Hz) meiner Maus?
Bewege die Maus schnell in Kreisen im Testbereich und halte sie in Bewegung — das Tool misst das Intervall zwischen den empfangenen Positionsmeldungen und zeigt deine Live- und Spitzen-Hz. Beachte, dass Browser Mausereignisse auf etwa 125–250 Hz deckeln; zum Prüfen über 500 Hz brauchst du dedizierte Desktop-Software, aber zum Bestätigen von 125/500/1000 Hz und Erkennen von Einbrüchen funktioniert der Browser-Test gut.
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